Lebensmittelmotte – Steckbrief und Bekämpfung
Plodia interpunctella (Dörrobstmotte)
Dieser Steckbrief informiert Sie über die Dörrobstmotte, den häufigsten Vorratsschädling in deutschen Haushalten. Ihre Larven befallen Mehl, Müsli, Nüsse und viele weitere Lebensmittel.

Größe
8–10 mm
Eier/Weibchen
bis 400
Entwicklung
30–75 Tage
Generationen
4–6 pro Jahr
Erkennung und Aussehen
Die Lebensmittelmotte ist etwa 8–10 mm groß. Ihre Vorderflügel sind charakteristisch zweifarbig: Das vordere Drittel ist grau-gelb, der Rest kupferrot-bronze mit dunklen Querlinien.
Oft bemerkt man den Befall erst an den Larven: weiße Raupen mit braunem Kopf, die in Lebensmitteln Gespinste hinterlassen. Auch flatternde Motten am Abend sind ein typisches Zeichen.
Die Weibchen legen bis zu 400 Eier direkt in Lebensmittel. Die Larven können sich sogar durch dünne Verpackungen durchbeißen!
Befallene Lebensmittel
- Mehl, Grieß und Haferflocken
- Müsli, Cornflakes und Reis
- Nüsse, Trockenfrüchte und Schokolade
- Gewürze, Tee und Tierfutter
- Backzutaten und Nudeln
Anzeichen für Mottenbefall
Erste-Hilfe-Maßnahmen
- 1Alle Vorräte gründlich auf Befall kontrollieren
- 2Befallene Lebensmittel luftdicht verpackt entsorgen
- 3Schränke komplett ausräumen und aussaugen
- 4Ritzen, Spalten und Scharniere reinigen
- 5Mit Essigwasser auswischen
- 6Vorräte künftig in dichten Behältern lagern
Professionelle Bekämpfung
Bei hartnäckigem Befall oder in größeren Lagern ist professionelle Hilfe sinnvoll. Bei Schädlingsbekämpfung Huppert führen wir eine gründliche Analyse durch und setzen Pheromonfallen zur Überwachung ein.
- Gründliche Befallsanalyse aller Räume
- Pheromonfallen zur Überwachung
- Gezielte Behandlung der Befallsherde
- Beratung zur richtigen Vorratslagerung
- Nachkontrolle des Bekämpfungserfolgs
Mottenbefall?
Wir helfen bei hartnäckigem Befall in Küche und Lager – schnell und gründlich.
Unsere Leistungen:
- ✓ Gründliche Befallsanalyse
- ✓ Pheromonfallen-Monitoring
- ✓ Behandlung aller Befallsherde
- ✓ Präventionsberatung
- ✓ Nachkontrolle
Vorbeugungstipp
Lagern Sie trockene Lebensmittel immer in luftdichten Behältern aus Glas oder Kunststoff – Motten durchbeißen Papier und Folie!
Woher kommen Lebensmittelmotten?
In den meisten Fällen werden Lebensmittelmotten durch bereits befallene Lebensmittel aus dem Supermarkt oder Bioladen eingeschleppt. Die Eier und Larven sind mit bloßem Auge kaum zu erkennen und können sich in Mehl, Müsli, Nüssen, Trockenfrüchten, Gewürzen oder Tierfutter befinden. Auch durch offene Fenster können die flugfähigen Motten in die Wohnung gelangen, besonders wenn in der Nähe Getreidespeicher oder Bäckereien sind. Einmal in der Küche, verbreiten sie sich schnell und legen ihre Eier in alle erreichbaren Lebensmittelvorräte.
Professionelle Mottenbekämpfung
Bei einem starken Befall reichen Hausmittel oft nicht aus. Wir setzen professionelle Pheromonfallen ein, die männliche Motten anlocken und so den Fortpflanzungszyklus unterbrechen. Bei hartnäckigem Befall können wir auch Schlupfwespen einsetzen – winzige Nützlinge, die die Motteneier parasitieren und sich danach selbst auflösen. Diese biologische Methode ist völlig ungefährlich für Menschen und Haustiere. Zusätzlich beraten wir Sie zu präventiven Maßnahmen wie der richtigen Lagerung von Lebensmitteln und der regelmäßigen Kontrolle Ihrer Vorratsschränke.